fbpx

#002 – Ziele sind unwichtig!

In meiner heutigen Folge möchte ich dir ein paar Denkanstöße und Impulse mitgeben, damit das Ganze aus meiner einleitenden Folge noch greifbarer wird.

Inhalt der Folge

Wenn man sich mit dem Thema Erfolg auseinandersetz – Erfolg im Business, im Job, in der Beziehung ganz egal – kommt immer wieder der Ratschlag:

Du brauchst Ziele!

Also jemand, der Ziele hat, wird erfolgreich. Habe große Ziele, so groß, dass Probleme dein Ziel nicht verdecken. Oder auch:

Ziele auf den Mond, dann triffst du einen Stern.

Ok, auch ich war bis jetzt jemand, der diese Aussage vertreten hat.

Ich bin mittlerweile ein großer Fan davon, Wörter und die Bedeutung zu analysieren, weil wir oft Wörter ohne Bedacht verwenden und eine Frage stellen, die das Wort selbst bereits beantwortet.

So ist es auch bei Erfolg. Im Wort steckt bereits das Wort „Folgen“ drin.

Der Erfolg folgt also auf etwas. Ich habe früher oft gesagt, ob eine Person Erfolg hat oder nicht, liegt darin, dass die eine Person Ziele hat und die andere nicht. Denn hat man Ziele und setzt man diese um, dann folgt ja automatisch etwas. Hat man keine Ziele, setzt man nichts um, dann folgt auch nichts, man hat somit keinen Erfolg.

So in etwa stimmt das auch. Diese Folge heißt aber Ziele sind unwichtig. Also Michael, was ist jetzt?

Schauen wir uns vielleicht an, was passiert, wenn man Ziele hat.

Aus dem Blickwinkel des Projektmanagements geht es darum: Kenne deinen Auftrag, also dein Ziel und den Zeitpunkt. Mache dann einen Plan.

Ich bin richtig gut im Projektmanagement und auch richtig gut im Planen. Also schauen wir es uns das im Detail an. Kombinieren wir Ziel und Zeitpunkt, habe ich also etwas in der Zukunft. Dann kann ich den Zeithorizont bis zum heutigen Tag ganz einfach herunterbrechen und mir anschauen, welche Schritte notwendig sind, um dorthin zu kommen. Welche Ressourcen sind notwendig? Welche habe ich schon? Und so weiter.

Ohne Ziel und ohne Zeitpunkt weiß man nicht, ob die Schritte in die richtige Richtung gehen.

Ein plakatives Beispiel: Urlaub.

So lange das Land nicht feststeht, brauchen wir uns nicht mit der Frage des Transportmittels beschäftigen! Flugzeug, Zug, Auto, Schiff?

Haben wir uns jedoch entschieden, z. B. in die Karibik zu fliegen und wissen wir auch noch wann, dann ergeben sich daraus ganz automatisch logische Schritte, denn in die Karibik werde ich nicht mit dem Auto fahren können.

Von heute bis zum Tag X kommt dann das klassische Projektmanagement zu tragen. Also gewisse Meilensteine: Wie viel Ressourcen haben wir? Was schaffen wir realistisch? Bis wann? Was muss also bis wann erfolgt sein?

Übertragen wir das in den Businessalltag: z. B.ein Produktlaunch am Stichtag X oder ein Kundenprojekt, dass bis zu einem gewissen Tag erledigt sein muss. Dann ergeben sich logische Fristen vorher. Es ergeben sich Ablauf-Szenarien und so weiter.

Also theoretisch müsste es somit heißen: Habe ein Ziel und einen Zeitpunkt und du wirst automatisch erfolgreich.

Ich bin analytisch und wie erwähnt liebe ich Pläne. Ich habe so viele Pläne schon erstellt. Ja, und nicht umgesetzt. Ich habe so viele Ideen auf Papier gebracht und Ja auch die nie umgesetzt.

Ich habe in meiner letzten Folge erwähnt, dass die Idee für diesen Podcast vor zwei Jahren entstanden ist. Also Ja, obwohl ich mich, seit Ewigkeiten mit Zeit- und Projektmanagement, mit Produktivitätsteigerungen und all diesen Themen beschäftige, passiert es auch mir, dass ich Ziele habe und diese dann nicht sofort umsetze.

Also einfach nur ein Ziel zu haben und einen Zeitpunkt hinzuzufügen, reicht dem Anschein immer noch nicht aus, um erfolgreich zu werden.

Ich schreibe meine Ziele zum Beispiel regelmäßig auf. Und manchmal musste ich feststellen, dass ich Ziele teilweise über Jahre mit geschleppt habe und nichts in diesen Punkten unternommen habe. Ich habe sie einfach nicht erreicht. Ich wurde also in diesen Punkten nicht erfolgreich.

Jetzt könnte man auf die Idee kommen: Gut Michael, dann waren dir diese Ziele nicht wichtig genug! Das waren einfach nur Wünsche. Also Nein, ich kann mit Sicherheit sagen: All diese Ziele waren mir wichtig.

Also warum habe ich meine Ziele dann, dennnoch über Jahre nicht erreicht?

Ich kenne so viele (Zeitmanagement) Methoden – daran kann es nicht liegen! Nehmen wir zum Beispiel die SMART-Regel.

Wenn dir die SMART-Regel nichts sagt: Das macht nichts, ich mache dazu gern mit der Zeit eine eigene Folge, denn natürlich hat die ihre Berechtigung.

Ganz kurz:

  • S steht für spezifisch
  • M für messbar
  • A für attraktiv
  • R für realistisch und
  • T für terminiert

In unserem Urlaubsbeispiel, also

  • spezifisch: Thailand
  • messbar: wenn ich angekommen bin, und schöne Fotos gemacht habe, dann weiss ich dass ich mein Ziel erreicht habe
  • realistisch: Thailand ist gut mit dem Flugzeug erreichbar, kann ich mir leisten
  • attraktiv: ja, klar – ich mag Thailand, Urlaub ist auch super
  • und terminiert: im Dezember

Die SMART-Regel hilft mir also Ziele gut auszuformulieren. In meiner Frage, wie wird man erfolgreich, hilft mir die Methode, aber nicht wirklich weiter.

unrealistische Ziele

Ich persönlich finde mittlerweile unrealistische Ziele auch viel herausfordernder und ich bin daher auch gar nicht mehr so wirklich ein Fan dieser SMART-Regel.

Schauen wir uns eine andere Aussage an:

Wenn du nicht ins handeln kommst, dann sind deine Ziele nicht motivierend genug. Suche dir größere Ziele!

Wie erwähnt, bin ich selber mittlerweile auch ein Fan von unrealistischen Zielen. Das setzt für mich mehr Energie frei. Aber eben, weil ich persönlich Herausforderungen mag – das mag jetzt vielleicht nicht jeder! Bei anderen setzt das somit vielleicht keine Energie frei?!

Oft hört man auch

Dein Ziel muss zu groß sein, dass jedes Problem, das auf dich zukommt, dein Ziel nicht überdeckt. Und du immer freie Sicht darauf hast.

Dem stimme ich prinzipiell zu. Es hilft weiter, aber motiviert zu Handeln bin ich immer noch nicht.

Vielleicht sollten wir uns nicht zu sehr auf das Ziel konzentrieren, sondern auf die Motivation, um ins Handeln zu kommen?!

Die Fragen:

  • Wie schaffe ich es mich täglich zu organisieren und zu motivieren um auf Kurs zu bleiben?
  • Wie schaffe ich täglich meine Motivation hochzuhalten, um mein Ziel zu erreichen?
  • Wie organisiere ich mich sinnvoll?

Vielleicht liegt darin der Schlüssel, um erfolgreich zu werden? Wie vorhin erwähnt, bin ich ein Fan davon mir Wörter näher anzusehen. Motivation, da steckt Motiv drinnen, also mein Ziel, oder? Auch steckt das lateinische Wort movere drin. Das heißt bewegen, sich also irgendwo hinbewegen. Das passt wunderbar mit Erfolg zusammen. Erinnern wir uns: Erfolg folgt auf etwas und dein Motiv bewegt mich wohin.

Also deswegen heißt es vielleicht oft, dass Ziele motivieren.

Motiv wird aber auch als Beweggrund verstanden und wenn ich Beweggrund nicht mit Ziel gleich setze, entsteht plötzlich ein ganz neuer Eindruck.

Bringen wir es noch mal ganz kurz in den Kontext mit unserem Beispiel des Urlaubs. Ich will nach Thailand auf Urlaub. Das ist mein Ziel. Bringen wir jetzt ein Motiv hinzu, wird vielleicht klarer auf was ich hinaus möchte. Mein Beweggrund ist, nicht unbedingt Urlaub zu machen. Also es ist nicht unbedingt deckungsgleich mit „nach Thailand fliegen“. Mein Beweggrund liegt vielleicht vermutlich eher darin:

  • Ich möchte mich erholen.
  • Ich möchte was Neues entdecken.
  • Ich möchte mal wieder raus aus der Stadt.

Und all diese Beweggründe könnte ich theoretisch auch mit einer anderen Destination, auch mit einer anderen Sache erfüllen. Das entscheidende Motivation hochzuhalten, ein Ziel zu erreichen, ist aus meiner Sicht viel eher das Verständnis dafür, warum ich ein Ziel überhaupt habe.

Oft entdeckt man dann, dass die Ziele, die man sich aufschreibt, gar nicht die eigenen sind, sondern Ziele, die man übernommen hat.

übernommene Ziele

Das erklärt vielleicht, dass ich selbst oft Ziele immer wieder aufgeschrieben und über Jahre mitgeschleppt habe. Und diese nie wirklich angegangen bin. Weil es eben zum Teil gar nicht meine eigenen sind.

Ein Beispiel dazu war mein Studium. Ich habe mehrmals studiert. Durch meinen Job und meine Selbständigkeit jedoch immer wieder abgebrochen und wieder neu begonnen. Dabei war ich dann später schon lang erfolgreich und ein Studium hätte mir nichts mehr gebracht. Also habe ich hinterfragt, warum immer wieder dieses Ziel, dass ich studieren möchte, mit auf meine Todoliste nehme. Bis ich entdeckt habe, dass dieses Ziel gar nicht mein eigenes ist, sondern, dass ich es es übernommen haben. Ich habe nur geglaubt, dass es meines ist.

Vielleicht noch ein anderer Gedanke zu meiner Aussage, dass Ziele nicht wichtig sind:

Als ich mich Anfang Zwanzig um Jobs beworben habe, wurde ich immer wieder in Bewerbungsgesprächen nach meinen Zielen gefragt. Zum Beispiel war eine beliebte Frage: Wo sehen Sie sich in 5 Jahren? Ich persönlich wußte darauf nie so wirklich eine Antwort.

Weil ich mir diese Frage auch nicht gestellt habe! Mir war es nur wichtig, dass ich erfolgreich werden möchte. Mit was und womit, war mir damals noch relativ egal.

Ich war auch der Meinung, dass man eher offen sein sollte für Chancen, die sich ergeben und das hat mir auch immer gut weiter geholfen. Ich habe irgendwann gelesen, dass man in einem Bewerbungsgespräch diese Frage mit klaren Zielen beantworten sollte. Denn das zeigt, dass man eine klare Vorstellung hat, wo man hin möchte und somit auch daran arbeiten kann.

Prinzipiel unterschreibe ich das auch. Unser Kopf funktioniert so.

Wenn du dich für eine neue Sache interessierst, dann weiß dein Gehirn, dass dir das wichtig ist, und plötzlich siehst du ständig Hinweise auf diese neuen Dinge. Du willst ein neues Auto, und plötzlich steht an jeder Ecke ein Auto dieser Marke. Oder du möchtest ein Kind, und plötzlich fallen dir all die schwangeren Frauen auf. Die waren vorher auch schon da. Wir haben sie einfach nur nicht bemerkt.

Für mich ist diese Aussage kein Widerspruch zu meiner eigenen Herangehensweise, denn nur wenn man seinem Kopf sagt, dass man Chancen will, zeigt es einem diese auch. Also für mich ist dies sogar eine Bestätigung dafür!

Ich hatte damals die klare Vorstellung, dass ich erfolgreich – durch sich bietende Chancen – werden möchte, und ich habe immer wieder Chancen bekommen.

Ich möchte noch einen dritten Gedanken herein bringen, warum ich sage Ziele sind unwichtig, um erfolgreich zu werden.

Nehmen wir zwei Menschen: Beide haben das gleiche Zie. Der eine wird erfolgreich, der andere nicht. Beide sind seit Jahren Raucher. Beide wollen aufhören. Der eine schafft es, der andere nicht.

Also nur ein Ziel zu haben, kann nicht ausschlaggebend für Erfolg sein. Sonst wären beide schon Nichtraucher!

Wir  konzentrieren uns ganz oft auf das Ziel. Dirk Kreuter nennt das „Haben„. Um etwas zu Haben, musst du etwas Tun. Also konzentrieren wir uns auch auf das Tun.

In unserem Beispiel: Beide wollen aufhören zu rauchen. Das ist das Haben. Sie wollen Nichtraucher sein und beide tun etwas dafür: Sie kaufen Kaugummis. Sie machen Hypnose. Sie schauen sich an was andere machen die aufgehört haben. Probieren aus und so weiter. Der eine gibt rasch auf und wird rückfällig, weil das Tun zu anstrengend ist, zu viel ist. Die Verlockung dann doch wieder zu groß ist, aufzuhören.

So geht es uns allen, wenn wir uns ausschließlich auf die Ziele konzentrieren und uns anschauen, was man dafür tun muss, um diese Ziele zu erreichen. Also Haben und Tun.

Die Aussage: „Habe große Ziele, weil die motivieren dich mehr“, würde hier bedeuten, dass wir noch rascher aufgeben! Weil ein noch größeres Haben bedeutet zeitlgleich, dass ich noch mehr Tun muss. Und wenn ich das kleine Tun schon nicht schaffe, warum sollte ich das Große schaffen? Also aus meiner Sicht ist das zum Scheitern verurteilt.

Der Schlüssel liegt hier in den Glaubenssätzen. Dirk Kreuter, nennt das Sein. Also zuerst musst du jemand sein, denn dann tust du Dinge automatisch.

Und wie wir schon wissen: Erfolg folgt immer dem Tun, aber das Haben kommt dann ganz von alleine.

Um zum Beispiel der beiden Raucher zurückzukommen. Der Unterschied zwischen den beiden: Der Eine sieht sich bereits als Nichtraucher, obwohl er es  noch gar nicht ist. Er identifiziert sich mit seinem künftigen Ich und sagt, wenn er das Verlangen verspürt: „Nein, ich bin Nichtraucher!“ Oder stellt sich vielleicht die Frage: „Was würde jetzt ein Nichtraucher an meiner Stelle tun?“

Während der Andere weiterhin in seiner Identität als Raucher der aufhören will, festhält, und jedes Mal bei dem Verlangen nach einer Zigarette, damit hadert. Er sagt zu sich selbst: „Nein, eigentlich will ich ja aufhören.“ Natürlich fällt es ihm damit wesentlich schwerer. Für ihn ist es jedes Mal ein Kampf sich neu gegen eine Zigarette zu entscheiden.

Im Buch „die 1 % Methode“ (Buch bei Amazon, Hörbuch bei Audible) geht es um diese Reihenfolge. Da wird das Sein mit Identität beschrieben. Schauen wir dieses Wort wieder an: Da steckt das Wort Ident, identisch drin und das bedeutet dasselbe, aus dem Lateinischen übersetzt, würde es „sich wiederholen“ bedeuten. Identität ist also das wiederholte Sein.

Und da sind wir jetzt beim letzten Impuls, den ich heute mitgeben möchte.

Bei Identität geht es um das was ich in der Vergangenheit immer wieder gemacht habe: Das bin ich! Daraus ergibt sich meine Identität. Man könnte auch sagen: das was ich jeden Tag als Routine mache, macht mich aus.

Bin ich jemand der raucht oder jemand der nicht raucht?! Bin ich jemand der täglich in der Früh Sport macht oder bin ich jemand der lange schläft?! Bin ich jemand der gerne FastFood ißt oder jemand der jeden Abend kocht?! All‘ das ist Teil meiner Identität.

Einmal eine Zigarette rauchen, macht mich nicht zum Raucher. Einmal lange schlafen, macht mich deswegen nicht unsportlich. Einmal ins Fitness-Center gehen, macht mich aber auch wiederum nicht zum Sportler.

Hier liegt für mich auch der Schlüssel zum Erfolg.

Ich nenne es System und wenn ich von System spreche, dann sind das Routinen. Folgst du einem System, übernimmst du gewisse Dinge in deinen Tagesablauf als Routine mit auf, dann wird sich automatisch ein Ergebnis einstellen. ES wird automatisch etwas folgen. Und somit wirst du also erfolgreich.

Ganz egal, ob du dieses Ziel hattest, in diesem Punkt erfolgreich zu werden oder nicht. Geht man jeden Tag ins Fitnesscenter und folgt einem Trainingsplan, dann wird sich mein Körper verändern. Vielleicht nehme ich ab, vielleicht lege ich Muskeln zu. Ganz egal, ob es mein Ziel war oder nich: Es wird passieren.

Das wissen wir prinzipiell auch, deswegen konzentrieren wir uns immer auf das Tun, wenn wir etwas Haben wollen.

Der Schlüssel liegt jedoch darin, dass diese Dinge nicht bewusst gemacht werden. Routinen zeichnen sich dadurch aus, dass ein einmal Erlerntes automatisch wiederholt wird. Es fällt uns dadurch leicht. Ich brauche keine tägliche Motivation mehr. Ich muss meinen Schweinehund nicht mehr jeden Tag aufs Neue überzeugen, dass ich vielleicht doch besser mehr Sport machen sollte und so weiter. Sondern ich mache es einfach, weil es ein Teil meines Ichs geworden ist.

Wenn du also erfolgreich werden möchtest

… und das definierst du natürlich für dich – im beruflichen sowie im privaten Kontext, hinsichtlich Beziehung, Freizeit, Gesundheit und so weiter –, dann sind Ziele gut. Sie geben dir eine klare Vorstellung.

Entscheidend, aus meiner Sicht, ist jdeoch das System, dass dich dorthin bringt. Konzentriere dich also nicht so sehr auf das Tun, sondern schaue dir an, was sind die Motive jener Menschen, die diesen Erfolg schon haben, welches Mindset haben sie und welche Glaubenssätze. Identifiziere dich dann damit. Identifiziere dich mit deinem künftigen Ich. Frage dich was würde dein zukünftiges Ich heute tun?! Denn durch das Sein kommt das Tun und dann das Haben.

Rückblickend betrachtet, sind wir heute das Ergebnis unserer Taten und Entscheidungen der letzten 5 bis 10 Jahre.

Also was musst du heute tun, damit du in fünf Jahren zurückblicken kannst?