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#059 – tauscht du noch Zeit gegen Geld?

Ich bin davon überzeugt, dass mit den Business Modellen des 21. Jahrhunderts niemand mehr Angestellt sein muss, sondern dass wir mit diesen Modellen fähig sind, wieder frei und selbstbestimmt zu sein.

Ein Schlüssel dafür ist es ein residuales, wiederkehrende Einkommen aufzubauen. Aus meiner Sicht eigenen sich dafür 5 Business Modelle, mit denen jeder und jede sofort damit starten kann.

Willkommen zu einer neuen Folge von Attacke. Dem Podcast für Unternehmer, Selbst & Ständige und all jene, die nicht länger Zeit gegen Geld tauschen wollen. Schön, dass du heute wieder mit dabei bist. Mein Name ist Michael und wenn du mir auf LinkedIn folgst, weißt du, dass ich dort in meinem Profilslogan dafür einstehe, dass es heute nicht mehr notwnedig ist, Zeit gegen Geld zu tauschen.

Ich bin davon überzeugt, dass mit den Business Modellen des 21. Jahrhunderts niemand mehr Angestellt sein muss, sondern dass wir mit diesen Modellen fähig sind, wieder frei und selbstbestimmt zu sein.

Weißt du, Mit abgabe der Altersvorsorge an den Staat haben wir auch einen Teil unserer Freiheit aufgegeben. Mit jeder Verantwortung die wir abgeben, beschäftigen wir uns nicht mit dem thema im glauben und der hoffnung dass das jemand anderer das für uns löst. Und damit werden wir auch handlungsunfähig.

Das ist wie der natürliche ausgleich. Der vorteil am ende eines arbeitslebens, entlohnt zu werden ohne zu arbeiten, also unsere Pension zu bekommen, bezahlen wir mit dem nachteil uns selbst die möglichkeit zu nehmen wahre größe während des arbeitslebens zu erreichen.

Für mich und meinen Anspruch ist das ein schlechter Deal. Denn als Angestellter tauscht du Zeit gegen Geld. Und Lebenszeit ist aus meiner Sicht das höchste Gut, dass wir haben. Die tausche ich nicht für Geld und wenn, dann nur für kurze Zeit, weil ich von diesem Zeitinvest das Vielfache residual zurück bekomme.

Wir leben heute im Informationszeitalter, während unser Schulsystem noch im Industriezeitalter steckt. Und so ist es normal, dass wir als Gesellschaft zu einen überwiegenden Teil immer noch in diesem Denken feststecken.

Im Industriezeitalter benötigte man viele Menschen in den Fabriken. Das Schulsystem bildete also ein Angestelltendenken aus. Doch heute ist vieles automatisiert. Fabriken laufen mit minimierten menschlichen Zutun. Wir arbeiten heute mit Informationen. Die Fabriken benötigen Programme, damit die Maschinen optimal laufen, also braucht es Menschen, die programmieren. Es braucht heute also andere Jobs.

Über die Jahre kam die Managementlehre zu unserem Schulsystem verstärkt hinzu und damit wurden Mitarbeiter für Konzerne ausgebildet. Auch der Großteil der Literatur, die man zu Wirtschaft oder Unternehmertum bekommt, ist genau genommen Management-Literatur …und damit Literatur für Konzerne.

Schauen wir uns jedoch die Zahlen an, so überrascht das.

99 % alle Unternehmen in der EU sind Klein und Mittelbetriebe. Von Österreichs rund 330.000 Unternehmen sind 286.000 Unternehmen Betriebe mit nur 1 bis 9 Mitarbeitern. Das sind 87 %. In Deutschland sieht es nicht viel anders aus.

In den KMUs arbeiten 2/3 der Beschäftigten.

In der Vergangenheit ist mir das oft aufgestoßen, dass manche Prinzipien, die ich aus der Schule oder dem Studium her kannte, einfach nicht praktikabel waren. Heute verstehe ich warum das so ist … weil sie einfach für gänzlich andere Organisationsformen gemacht sind bzw. waren. Sie sind für die alten großen Industriekonzerne gemacht.

Und damit auch unser Denken.

Wenn du ein anderes Denken willst, musst du also andere Bücher lesen. Auch und vor allem auch als Unternehmer.

Der Großteil der Unternehmen verschwindet nach wenigen Jahren wieder … Wenn man den Medien folgt, dann herrscht dort die Meinung, dass das am mangelndem Kapital liegt …

Das mag vermutlich für das eine oder andere Start-Up stimmen … ich denke jedoch, dass das an anderen Dingen liegt.

Einerseits an der falschen Ausbildung, weil unser Schulsystem eben vorwiegen Angestellte ausbildet, aber vor allem daran, dass sich Business Modelle und  der Bedarf für tolle Start-Up Ideen schnell überholt haben und laufend verändern.

Vor nicht einmal zwei Jahren überschwemmten sogenannte Free-Float-Leihfahrräder die meisten Hauptstädte in Europa. Heute sind sie wieder alle verschwunden. Weil heute fahren wir e-Scooter.

In meiner Jugend löste der portable CD-Player den Walkman ab, nur um kurz darauf vom MP3 Player verdrängt zu werden … heute hören wir Musik über das Smartphone oder über die Smartwatch … heute kaufen wir keine Alben mehr, heute zahlen wir einen monatlichen Abo-Betrag und können so viel Musik streamen wie wir wollen.

Wir sprechen hier von wenigen Jahren, wo sich komplett neue Geschäftsmöglichkeiten aufgetan haben und wieder verschwunden sind.

Videotheken passten ihr Geschäftsmodell an, und vermieteten DVDs samt DVD Player, weil den hatten noch nicht viele … dann vermietete man Videogames … am Ende waren die meisten nur noch Snack- und Getränkeshops, die von wesentlich längeren Öffnungszeiten profitieren. Heute streamen wir Netflix & Co und lassen uns die Snacks vom Lieferdienst rund um die Uhr liefern.

Die Unternehmer, die über Jahrzehnte überleben, sind zumeist jene, die ihr Business Modell laufend überarbeiten und anpassen. Da gibt es Unternehmen, die mit völlig anderen Produkten begonnen haben, teilweise sogar in völlig anderen Branchen, als sie heute sind … aus meiner Sicht ist das auch die wichtigste Fähigkeit, die ein Unternehmer haben sollte, um langfristig überleben zu können: Anpassungsfähigkeit.

Alle anderen haben nach wenigen Jahren ihre Existenzberechtigung zumeist wieder verloren.

BMW baute zu Beginn einmal Flugzeugmotoren, dann Motorräder, Autos … Neben Finanzierungsmodellen, kamen in den letzten Jahren vor allem Sharing-Modelle hinzu. Elektromobilität und die entsprechende Infrastruktur … in ein paar Jahren wird BMW vielleicht ein gänzlich anderes Business Modell verfolgen.

Julius Meinl … einst mit großen Handelsschiffes, um Tee und Kaffee aus Fernost zu importieren, … veränderte sich das Geschäftsmodell über die Jahrzehnte hin zu einer Supermarktkette und zur Investment-Bank.

Amazon … einst ein Online Shop für Bücher, hat heute nicht nur ein wesentlich breiteres Sortiment, sondern vor allem ist Amazon auch Vorantreiber für diverse neu Business Modelle, … von Cloud Hosting Anbieter, über Logistik bis hin zu Streaming-Diensten.

Ich erzähle dir das, damit du verstehst, wie wichtig es ist, offen zu sein für neue Möglichkeiten, für Geschäftsmöglichkeiten … und damit, dass du dein eigenes Geschäftsmodell immer wieder hinterfrägst, ob es noch zeitgemäß ist und wie lange es noch überlebensfähig ist.

Und wenn du aktuell noch angestellt bist, damit du für dich hinterfragst, welchen Preis du gerade zahlst und ob das langfristig der beste Deal für dich ist.

Ich habe vor 15 Jahren mein Medienhaus aufgebaut. Wir wollten damals mit zielgruppenspezifischen Content-Plattformen, heute würde man Blogs oder Guides dazu sagen, Online Werbung anbieten. Jedoch sagte man uns damals laufend für Online haben wir kein Geld. Also haben wir Print gemacht.

Am Anfang haben wir Werbeeinträge Ausgabe für Ausgabe verkauft. Recht rasch haben wir nur noch in Paketen – also mehrere Ausgaben auf einmal verkauft – und irgendwann gingen wir dazu über, dass man nur noch Anzeigen als Abo kaufen kann …

Es war damals schon klar, dass Print irgendwann nicht mehr gehen wird … Anfangs lernten wir zunächst einmal überhaupt wie Print funktioniert … und testen immer wieder Online … so fügten wir schon recht rasch QR Codes zu allen Werbeeinträgen dazu, damit es einen Übergang von Print zu Online gab. Um dort einfach weitere Inhalte anbieten zu können.

Wir probierten viel aus. Die Entwicklung war jedoch zu rasch, als dass wir nachhaltig im Online Bereich etwas aufbauen konnten. Einerseits hatte Print einfach lange den Vorteil, dass unsere Werbekunden etwas in die Hand bekommen haben und andererseits war die Entwicklung vom Web einfach rasant – die Werbekunden mit denen wir zusammenarbeiten, waren jedoch teilweise nicht mutig genug, um neue Dinge auszuprobieren und so blieben wir viel zu lange im Print als Geschäftsmodell hängen.

Ich hatte Online all die Jahre immer am Schirm und wir probierten vieles aus. Am Ende gab es einige unserer Print-Titel nur noch als ePaper oder in einer völlig neu gedachten Online-Variante … aber an die Umsätze von Print, kam keines dieser Modelle heran.

Statt dessen entwickelte sich aus der Expertise heraus eine Agentur. Sprich, dass was wir für unsere eigenen Medien gelernt hatten, konnten wir unseren Print-Werbekunden als Dienstleistung zur Verfügung stellen. So gesehen, hatte sich unser Business Modell aus dem Mediengeschäft in eine völlig andere Richtung nämlich hin zu einer Agentur verändert.

Aktuell noch ein sogenannter Blue Ocean … in ein paar Jahren dann State-of-the art … und dann heißt es weiter anpassen.

Wir leben in einer Zeit, in der es noch nie so einfach war, sein eigenes Business aufzumachen. Egal ob Vollzeit oder Teilzeit.

Wir können dank Smartphone und Laptop von über all auf der Welt aus arbeiten und benötigen auch kaum Startkapital.

Selbst Firmengründungen sind mittlerweile online mit wenigen Mausklicks erledigt und Bankkonten eröffnet.

Egal ob du Selbstständig mit einem bestehenden Offline Business bist, oder ob du angestellt bist und überlegt, dir nebenbei etwas aufzubauen … mit den Business Modellen, die ich dir gleich vorstellen werde, kannst du dein bestehenden Business erweitern, umbauen oder step-by-step ersetzen oder als Angestellter einfach komplett neu starten.

Es dreht sich dabei um:

  1. Online Services … also das B2B Agenturgeschäft … sei es für Online Marketing, Marketing Automation, Social Media und ähnlichem
  2. Online Consulting … Beratung wird in jeglichem Thema benötigt und online ermöglicht deinen Markt auf der ganzen Welt zu finden
  3. Online Coaching … Wir leben nicht nur im Informationszeitalter … Persönliche Weiterbildung ist der aktuelle Zukunftstrend und wir stehen hier noch ganz am Anfang
  4. Affiliate Marketing und
  5. Network Marketing

All diese Modelle haben folgendes gemeinsam:

  1. Sie sind zeitunabhängig oder zumindest um einiges flexibler als 9-5.
  2. Sie sind ortsunabhängig, da alle online basierend durchgeführt werden können
  3. Damit sind sie auch alle kostengünstig ohne Fixkostenbelastung umsetzbar. Es braucht weder Büro, noch Angestellte, noch große Investitionen

Spannend wird es jedoch erst, wenn diese Modelle auch noch nachhaltig, automatisierbar und somit letztendlich skalierbar sind.

Damit etwas nachhaltig ist, benötigt es entsprechende Einkommensmodelle. Idealerweise also residuale, wiederkehren, wie z.B. Membership- oder Abomodelle.

Skalierbarkeit ist der Schlüssel um nicht länger Zeit gegen Geld zu tauschen.

Einer der Unterschiede zwischen einem Selbstständigen und einem Unternehmer sind Systeme. Also das Vorhandensein von kopierbaren standardisierten Prozessen. Das macht die Prozesse skalierbar. Entweder durch mehr Mitarbeiter oder durch Outsourcing oder in der heutigen Zeit durch Software.

Nehmen wir ein franchise system als beispiel. Üblicherweise bekommt man vom franchisegeber strukturierte und erprobte prozesse. Es ist also eine abkürzung um mit diesem system erfolgreich zu werden. Ohne diese prozesse, wäre es schwer kopierbar. Und damit wäre jede franchise filiale jeder partner irgendwie dann doch anders.

Einer der wichtigsten Gedanken dazu ist: nicht alles selbst machen zu müssen.

Der eigene Perfektionswahn ist das größte Hindernis am Weg zum Unternehmer. Denn ein Unternehmer skaliert und gibt damit Prozesse ab.  Wenn du alles selbst machen möchtest, wirst du nie ein Unternehmer. Wenn du alles selbst machen möchtest, wirst du niemals eine gute Führungskraft.

Das wirklich geniale an unserer Zeit und diesen Business Modellen ist, dass man damit nicht nur Einkommensströme nachhaltig und skalierbar aufbauen kann, sondern dass man diese auch noch ideal mit einander kombinieren kann.

Ich bekomme immer wieder mal die Frage, warum ich Droppshipping, E-Commerce oder Bitcoins nicht zu den Business Modellen des 21. Jahrhunderts dazu zähle … oder Immobilien, weil diese sind ja auch residual und nachhaltig usw.

Ich habe mir die 5 Modelle, die ich vorhin aufgezählt habe, selbst angesehen bzw. ein entsprechendes Unternehmen in diesem Bereich aufgebaut und kann daher sagen, dass diese Modelle rasch für jeden ohne Vorkenntnisse und ohne großes Startkapital umsetzbar sind. Hinzu kommt, dass für mich in diesen Modellen die für mich wichtigen Werte, wie die freiheit orts- und zeitunabhängig arbeiten zu können, stets gelebt werden können.

E-Commerce gehört für mich da nicht dazu. Es ist für mich zu stationär und mit hohen Investitionskosten verbunden. Auch der Kundenservice der hier ansteht sowie die Logistik sind enorm.

Droppshipping ist eine andere Form von E-Commerce, die zwar mit wesentlich weniger Investionskosten einhergeht. Aber meinen Ansprüchen an Skalierbarkeit und Nachhaltigen, residualen Einnahmen nicht gerecht wird.

Immobilien sind eine tolle Einkommesmöglichkeit, die zu dem natülich auch nachhaltig sind. Wenn man die Bindung an den Ort dadurch löst, dass man jemand hat, der sich um die Immobilien kümmert, bleibt am Ende dennoch über, dass diese ein entsprechendes Investitionskapital benötigen und zu dem gibt es diese Einkommensform nicht erst seit wenigen Jahren.

Was nicht heißen soll, dass diese genannten Business Modelle nicht ihre Berechtigung haben. Und jeder der in Immobilien investieren kann, weil er bereits funktionierende Einkommensströme hat. Wunderbar. Gute Idee. Für den Start aus dem Angestelltum ist es jedoch eben nicht für jeden geeignet.

Wie sieht es aus mit „Krypto, Bitcoins …“

Für mich sind das keine Business Modelle, sondern Anlageformen. Und diese gab es schon immer und die kommen und gehen. Edelmetalle, Rohstoffe, Währungen, Aktien usw. Und eben jetzt auch Krypto und Bitcoins usw

Wie bei den Immobilien gilt, wenn du Einkommenströme hast und du Kapital re-investieren kannst, dann kann man sich mit Investitionsmöglichkeiten auseinandersetzen.


Nachdem ich jedoch kein Anlageberater bin, sondern als Unternehmer mich mit Business Modellen auseinander setze, gehören diese aus meiner Sicht, nicht dazu.

Jetzt gilt es für dich – egal wo du gerade stehst – zu Hinterfragen, ob du wirklich frei bist, in dem was du tust. Kannst du deine Firma wenn du selbstständig bist, ein paar Wochen alleine lassen? Wie sieht es auch mit einem Monat? Zwei? Drei? … Sei es weil du vielleicht mal krankheitsbedingt ausfällst oder einfach mal 3 Monate lang verreisen möchtest … geht das? Ich kenne kaum Selbstständige, bei denen das geht. Die Einnahmen werden rasant zurück gehen, wenn sie nicht überhaupt zum erliegen kommen. Kunden werden sich andere Anbieter suchen, weil sie vor verschlossenen Türen stehen, oder weil Mitarbeiter vielleicht nicht wissen, wie sie in dieser Situation ohne Führung richtig reagieren sollen … Neue Aufträge kommen ebenso nicht in die Pipeline, weil die meisten Selbstständigen auch Verkäufer der eigenen Leistung sind … und ohne Neukunden, ist der Schaden meist Nachhaltig.

Und wenn du gerade angestellt bist … wie frei bist du über dich und deine Zeit zu bestimmen? Oder bestimmt das dein Arbeitgeber? Kannst du spontan deinen Urlaub um eine Woche verlängern, weil es gerade so toll dort ist? Oder einfach dort weiterarbeiten? Kannst du mit in den Kindergarten, weil deine Kinder sich heute einen Tag mit dir gemeinsam wünschen oder musst du zurück ins Büro, weil Rechnungen bezahlt werden müssen?

Durchdenke das für dich … und frag dich, ob es nicht an der Zeit ist, hier etwas zu ändern.

Wir leben in einer Zeit, in der mit den 5 Business Modellen des 21. Jahrhunderts mit Sicherheit für dich ein Modell dabei ist, dass sofort für dich umsetzbar ist und mit dem du sofort Geld verdienen kannst.

Falls du hier Unterstützung brauchst, lass uns gerne auf Instagram oder LinkedIn austauschen. Ich hab da gern den einen oder anderen Tipp für dich.

Danke, dass du wieder bis zum Ende geblieben bist. Wenn du jemanden in deinem Umfeld hast, der unglücklich ist in seinem Job, der schon länger mit dem Gedanken spielt sich selbstständig zu machen oder der einfach ein paar neue Gedanken braucht, dann leite ihm gerne diese Folge weiter. Am einfachsten geht das mit dem Link attacke.show/und die nummer dieser folge. Danke fürs Teilen. Bis zum nächsten Mal. Viel Spaß beim Umsetzen. Attacke!